Gehen Sie auf Entdeckungsreise in die Vergangenheit

Lassen Sie sich von den alten Gemäuern der Burgen und Schlösser verzaubern.

Schloss Ortenburg (ca. 13 km)

Geschichtlich interessant, einladend und abwechslungsreich! Sehenswert sind der prächtige Innenhof und das Heimatmuseum mit Folterkammer. Prunkstück ist die neu renovierte Renaissance-Holzdecke in der Schlosskapelle, hier finden in den Sommermonaten zahlreiche Konzerte statt. Das Schloss Ortenburg ist ein mehr als 400 Jahre altes Schloss, das sich über dem Markt Ortenburg im Landkreis Passau erhebt und diesem seinen Namen gab. Die Schlossanlage ist vollständig erhalten und zum großteil restauriert. Es beherbergt heute das Schlossmuseum Ortenburg, das Restaurant Schlosskeller und dient als Veranstaltungsort. Als Kulisse für die Fernsehserie Forsthaus Falkenau wurde der Rennaissancebau bundesweit bekannt. Das Schloss ist zudem namensgebend für das umgebende Landschaftsschutzgebiet Schloss Ortenburg. Große Teile des Schlosses sind als Museum und Gaststätte zugänglich. Der ehemalige Schlossgarten dient als Wildpark, und auf dem ehemaligen Turnierplatz neben dem Schloss finden Ritterspiele und Konzerte statt.

Schloss und Klosterkirche Vornbach (ca. 25 km)

Nicht weit von Neuhaus entfernt steht Schloss Vornbach am Inn. Die ehemalige Benediktinerabtei war mehr als 800 Jahre lang ein blühendes Kloster, das durch die Kirchenmusik Bedeutung erlangte.
Mitte des 12. Jahrhunderts bis Ende des Mittelalters bestand im Kloster eine ruhmreiche Schreibschule. Einer der bedeutendsten Äbte war Angelus Rumpler, der als Geschichtssschreiber bekannt ist. Der heutige Schlosspark (nicht zugänglich) erstreckt sich über die Fläche des ehemaligen Klostergartens. Nach 1850 beauftragte der damalige Besitzer den königlichen Gartenbaudirektor mit der Umgestaltung in einen englischen Landschaftspark. Besonders sehenswert ist die ehemalige Klosterkirche.

Veste Oberhaus (ca. 30 km)

Auf der Veste Oberhaus befinden sich heute neben dem Oberhausmuseum die Kultur|Jugendherberge Passau, eine Sternwarte und das Restaurant "Das Oberhaus". In der nahezu 800 Jahre alten Veste Oberhaus wird Geschichte auf einzigartige Weise lebendig. Mit 65.000 m² umbauter Fläche ist sie eine der größten erhaltenen Burganlagen Europas. In den historischen Burgmauern präsentiert das Oberhausmuseum spannende Ausstellungen vom Mittelalter bis in die jüngste Geschichte der Stadt Passau. Archäologische Funde aus der Antike, mittelalterliche Waffen und Rüstungen sowie gotische Tafelgemälde laden zu einer Reise in die Vergangenheit ein. Die Dauerausstellungen gewähren spannende Einblicke in das mittelalterliche Leben auf der Burg, beleuchten die Geschichte der Stadt Passau und ihre Bedeutung als Handelszentrum.
Kostenlose Parkplätze befinden sich am Ende des Rennwegs, oberhalb der Burganlage. Die Anfahrt ist über die Neue Rieser Straße oder die Ferdinand-Wagner-Straße möglich. Die Durchfahrt durch die Burganlage ist nicht gestattet.

Schloss Neuburg (ca. 30 km)

Das Schloss Neuburg am Inn im gleichnamigen Ort bei Passau in Niederbayern thront hoch über dem Inntal nahe der Grenze zu Österreich. Einst Sitz der Grafschaft Neuburg beherbergt es heute ein 4 Sterne Schlosshotel, Gourmet Restaurant mit Biergarten und ist eine beliebte Hochzeitslocation in Niederbayern. Außerdem befinden sich 15 Tagungs- und Veranstaltungsräume im Schloss, die als internationales Begegnungszentrum für die Universität Passau, als Tagungsstätte für den Kreistag und als Galerie für Künstler aus dem Landkreis Passau dienen. Auch das gesamte Institut für Markt- und Wirtschaftsforschung der Uni Passau ist in der Hauptburg beheimatet.
Besichtigt werden kann die Landkreisgalerie auf Schloss Neuburg.

Schloss Obernzell (ca. 50 km)

Die Fürstbischöfe von Passau ließen im 15. Jahrhundert „in der Zell“ an der Donau eine gotische Wasserburg errichten und im 16. Jahrhundert zu einem repräsentativen Schloss der Renaissance ausbauen. Seit 1803/1806 ist das Schloss Eigentum des bayerischen Staates. Sehenswert sind neben dem Keramikmuseum der Rittersaal im zweiten Obergeschoss: ein Renaissancewerk des Passauer Bischofs Urban von Trennbach (1561-1590). Im starken Kontrast zu diesem Prunksaal stehen die grotesk wirkenden barocken Gartenfiguren schräg gegenüber dem Schloßeingang. Diese Callotte-Figuren stammen aus Schloss Neuburg am Inn. Der malerische Schlossgarten verleiht im Sommer vielen Festen einen stimmungsvollen Rahmen.

Aufgrund Umbauarbeiten im Schloss ist die Besichtigung bis auf weiteres nur in den Ausstellungsräumen im Erdgeschoß möglich! Die Umbauarbeiten werden voraussichtlich im Frühjahr 2020 abgeschlossen sein - wir bitten um Verständnis !

Burghausen (ca. 60 km)

Burghausen gehört zu den besonderen Schätzen Bayerns. Malerisch eingebettet zwischen der glitzernden Salzach, der denkmalgeschützten Altstadt und dem Wöhrsee liegt die Burg zu Burghausen, die längste Burganlage der Welt. Extra lang ist in Burghausen nicht nur die weltlängste Burg,Burghausen bedeutet auch extra viele Möglichkeiten für Besucher: Mit ihrer einmaligen Architektur und ihrem weit über die Region hinaus bekannten extra breiten Kultur- und Freizeitangebot bietet die Stadt an der Salzach zahlreiche Höhepunkte mit unvergesslichen Eindrücken. Die Burg mit ihren 1.051 Metern ist der Mittelpunkt eines Burghausen-Besuches. Scheinbar endlos reihen sich die Zinnen und Türme über einen schmalen Bergrücken aneinander. Zu Füßen der mächtigen Festung schmiegen sich die zauberhaften Plätze und Gässchen der denkmalgeschützten Altstadt. Sie ist ein farbenfrohes Ensemble mit dem Stadtplatz als eine der schönsten Platzanlagen Mitteleuropas.

Schloss Egg (ca. 65 km)

Ritterburg & Märchenschloss - 900 Jahre Geschichte - von den Rittern bis zur Gegenwart. In der warmen Jahreszeit ist Schloss Egg für Besucher geöffnet. Noch heute können Sie als Besucher alle Merkmale einer Burg im Originalzustand besichtigen. Das erste Burgtor mit dem Fallgitter führt über die Burgauffahrt zur Zugbrücke, die bis vor ca. 150 Jahren in Funktion war. Zu dieser Zeit (von 1838-1842) wurde die ehemalige Wasserburg zum Schloss umgebaut, das bedeutet, sie wurde bewohnbar gemacht, und ganz im prachtvollen neugotischen Stil restauriert. Neben romantischen Verzierungen wurden die Kernelemente der „Ritterburg“ ganz bewusst erhalten und teilweise noch stärker hervorgehoben. Heute haben Sie die Möglichkeit, auch das Innere des Schlosses zu besichtigen. Alle Festsäle, wie Spiegelsaal, Roter und Blauer Salon, Rittersaal, Spielsaal und ein prunkvoller Konzertsaal versetzen Sie in eine Märchenwelt. Außerdem dürfen Sie im Außenbereich den 45 m hohen Burgturm erklimmen, sich dort mit der rauen Wirklichkeit auseinandersetzen und das Verlies sowie eine Folterkammer besichtigen. Führungen finden regelmäßig statt, nach Bedarf, mindestens stündlich. Dauer der Besichtigung, Außenbereich und Führung durch die Innenräume: ca. 60 Minuten.

Burg Trausnitz (ca. 100 km)

Die oberhalb Landshuts gelegene und schon von weitem sichtbare Burg wird erst seit dem 16. Jahrhundert "Trausnitz" genannt. Bis dahin führte sie den gleichen Namen wie die Stadt selbst. Demnach sollte die Burg dem Land "Behütung" und Schutz gewähren. Bereits unter Ludwig dem Kelheimer, dem Gründer von Burg und Stadt Landshut im Jahr 1204 und einer wichtigen historischen Persönlichkeit zur Zeit der Kreuzzüge, war die Wittelsbacher Stammburg bis zu den Ausmaßen der heutigen Kernburg herangewachsen. Heute führt der Rundgang die Besucher der Burg durch mittelalterliche Säle wie die eindrucksvolle Gewölbehalle der Alten Dürnitz und die Burgkapelle mit ihrem bedeutenden Skulpturenschmuck und den Flügelaltären der Reichen Herzöge. Gewölbte Kabinette, vertäfelte Stuben und die berühmte Narrentreppe mit den monumentalen gemalten Szenen aus der italienischen Commedia dell'arte repräsentieren die Epoche der Renaissance. Krönender Abschluss der Burgführung ist der Blick vom Söller auf die Stadt.